Über unseren Verein

Zahlen und Fakten

Gründung: 17. September 1981
Reithallenbau: 1983-1986
Standort: Osthessen - Grenze zu Thüringen
Mitglieder: ca. 100 Personen

Wie alles begann...

Bereits vor der Vereinsgründung in 1981 gab es immer wieder Pferdebesitzer in Philippsthal. Besonders ausdauernd in seiner Pferdebegeisterung war Heinrich Niebling, der mit seinem Pferd Lonie in den 70er Jahren regelmäßig im Sattel oder mit der Kutsche unterwegs war. Auf der Stute durften auch die Kinder aus seiner Nachbarschaft reiten. Diese Reitgelegenheit bildete den Grundstein für die späteren pferdesportlichen Aktivitäten in Philippsthal. 
Weiterhin spielte Volker Wimmer eine wichtige Rolle in unserem Verein. 1973 entdeckte er die Liebe zu den Pferden wieder und zusammen mit Horst Krause pachtete er die Dreschhalle an der Werra. Dort fand sich so ein reitbegeistertes Trüppchen zusammen, welches zu Beginn Reitstunden im benachbarten Reit- und Fahrverein Heringen nahm und schon bald eine Abteilung innerhalb wurde. Schnell wuchs die Reitgruppe Philippsthal heran und richtete in 1980 und 81 zwei große Turniere bis zur Klasse M im Schlosspark aus.


Von der Vereinsgründung zur eigenen Reithalle

Durch die ständig wachsende Mitgliederzahl entschloss man sich 1981 einen eigenen Verein zu gründen. Vorerst war dies der Reiterverein Philippsthal-Hohnenroda, da man die Reithalle im Ferienpark Hohenroda gerade in den Wintermonaten viel nutzte. Durch die verschiedenen Interessen trennten sich die Wege allerdings recht schnell und man brauchte eine andere Lösung. Durch die Unterstützung der Gemeinde entschloss man sich also, eine eigene Reithalle zu bauen. Trotz der Fördergelder überstieg der Bau die finanziellen Möglichkeiten des Vereins, deshalb entschied man sich 1983, vorerst eine Reithalle von 20x20m zu bauen, die aber erweitert werden konnte. Zudem wurde die gesamte Arbeit von den Vereinsmitgliedern selbst in insgesamt über 5000 unbezahlten Arbeitsstunden geleistet. 1986 konnte dank weiterer Spenden und Förderungen die Halle von 20mx40m und die dazugehörigen Stallungen mit Reiterstübchen fertiggestellt werden. Trotz der vielen Baumaßnahmen herrschte im Verein eine Aufbruchsstimmung und somit wurden viele weitere kleinere Vorhaben an der Anlage umgesetzt. Zudem wurden viele Jagden, Schlossparkturniere und Freizeitaktivitäten für die Reitschüler und Mitglieder organisiert.


Von der Grenzöffnung bis heute

Ein wichtiges Datum nicht nur für den Verein, sondern auch für die ganze Region war der 12. November 1989. An diesem Tag wurde die Grenze im Philippsthaler Weidenhain geöffnet. Somit rutschte das Randgebiet Philippsthal in die Mitte Deutschlands. Der Verein erfuhr einen großen Zulauf an Reitschülern aus Thüringen und auch die Zusammenarbeit mit den benachbarten Reitvereinen war ab jetzt möglich. In den folgenden Jahren wurde dieses Engagement aufrecht erhalten. Vielzählige Reitturniere, Trailritte, Weihnachtsfeiern, Schnupperkurse, Jubiläen und eine Kreisreiterfete des gesamten Kreisreiterbunds Hersfeld-Rothenburg in der Kreuzberghalle wurden organisiert. Auch die Reiter und Reiterinnen erritten viele Erfolge für den Reiterverein Philippsthal. Mehrfach wurden Mitglieder des Reitervereins von der Marktgemeinde zum "Sportler/in des Jahres" ausgezeichnet und auch eine eigene Mannschaft nahm erfolgreich am Jugendcup teil. Genauso wichtig wie die Erfolge ist die Tatsache, dass vielen Jugendlichen der Reitsport näher gebracht wurde und über die Jahre immer wieder mehr Kinder das Reiten erlernten und die Liebe zu den Pferden fanden. Genau dieses Denken versucht auch der aktuelle Vorstand umzusetzen: Freude am Reitsport und eine gute Zusammenarbeit im Verein!


Der aktuelle Vorstand (von links nach rechts): Sophie Laun, Sandra Jäger, Carsten Jäger, Silke Köller, Ramona Laun

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